Moderne Anwendungsentwicklungen 2020

Anwendungsentwicklungen

Unternehmen streben nach Digitalisierung

Es geht ihnen nicht um das Schlagwort, das unfassbar und doch so vielseitig ist. Es geht ihnen um praxisnahe Applikationen, die zu ihren Betrieben, ihren Leistungen und zu ihren Anbietern passen. Das, was die IT für diese Anfragen bereithält, könnte nicht umfangreicher sein: So rücken neben die klassische Homepage die Account-Verwaltung, die E-Commerce-Plattform und Modelle, die Finanztransaktionen ermöglichen.

On top gibt es für die Mitarbeiter viel Neues: ERP, VPN, Browser-Plugins sowie viele IT-Helferlein, die im Hintergrund ihre Dienste verrichten und beispielsweise im Monitoring, für die Maschinensteuerung und für Updates eingesetzt werden. Der aktuelle Status Quo sieht so aus, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt und immer weitere Optionen auf den Markt kommen oder mit bestehenden Möglichkeiten verknüpft werden. Wichtig ist dann die schnelle Implementierung der Neuheiten sowie die reibungslose Funktionalität. Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und die mobile Anwendbarkeit kommen als Forderungen seitens der Nutzer on top.

Anwendungssoftware. Technisch intelligent, einfach in der Anwendung

Abbildung 1 – Die GPS-Ortung ist vielen Anwendern aus dem Privatbereich bekannt, denn mithilfe von GPS navigieren sie von A nach B. Eingesetzt im Betrieb sorgt GPS für Transparenz und mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit, wenn Wege optimaler genutzt werden können.

Binärwertige digitale Systeme in Form von Embedded Systemen bilden eine wichtige Hauptkategorie in der Riege der modernen Anwendungsentwicklungen. Der Rechner selbst übernimmt dabei die Regelung, Steuerung, Überwachung sowie die Signal- und Datenverarbeitung. Die Herausforderung, die in der Branche der Embedded Systeme aktuell zu meistern ist, ist die Verarbeitung der Datenmengen. Technische Finesse trifft in der Praxis auf eine einfache Anwendbarkeit, die flächendeckend Schule machen könnte.

Beispiele für moderne Anwendungssoftware gibt es nämlich viele. Sie alle müssen einfach und sicher sein, wie etwa die GPS-Fahrzeugortung aus dem Hause Bornemann. Während das System dem nutzenden Betrieb die Option bietet, Standort und Bewegung des Fuhrparks zu dokumentieren, um einen Überblick zu haben, liefert das System den Fahrern, die unterwegs sind, intelligente Fahrpläne. Denkbar ist Anwendungssoftware wie diese für viele Branchen – sowohl für Baubetriebe als auch für Unternehmen mit einer umfangreichen Warenlogistik. So könnte die GPS-Fahrzeugortung des Baubetriebs sowohl den Standort des Baggers dokumentieren, als auch die Anlieferung des Materialnachschubs auf der Karte anzeigen. Auch der Pkw des Vertriebsmitarbeiters gehört zur Firmenflotte und wird via GPS-Fahrzeugortung auf der Karte sichtbar.

Zwischen Künstlicher Intelligenz und konfigurierbaren Anwendungen

Es gibt in der Praxis nur einen schmalen Grat zwischen künstlicher Intelligenz und konfigurierbarer Anwendungssoftware. Im Grunde bauen Systeme auf die Intelligenz von Anwender und Programmierer, während Anwendungen mit künstlicher Intelligenz die erhobenen Daten auf Regelmäßigkeiten checken und darauf aufbauend Ableitungen treffen. Im Idealfall verfügt die Anwendung über ein Höchstmaß an Flexibilität, die ihr seitens des Programmierers mitgegeben wird, und über die Fähigkeit, auf Basis von Algorithmen und Trainings künstliche Intelligenz zu zeigen.

Abbildung 2 – Chatbots mit Künstlicher Intelligenz könnten den Kundenservice optimieren. Kundenanfragen werden so schneller beantwortet.

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Ein Best-Practice-Beispiel aus dieser Riege ist das Berliner Technologieunternehmen Solvemate, das das Projekt „Solvemate Kontext Plus“ aufgesetzt hat. Der Fokus dieses Projekts liegt auf der Automatisierung im Kundenservice. Im technischen Mittelpunkt steht dabei eine Software-as-a-Service-Plattform, die auf Künstliche Intelligenz setzt, um Chatbots in der Kundenbetreuung zu nutzen. In der Praxis bedeutet das, dass der Chatbot darauf trainiert wird, auf bestimmte, standardisierte Fragen der Kunden, standardisierte Antworten zu geben. Die sekundenschnelle Antwort soll die Kundenzufriedenheit steigern. Natürlich wird genau an den Stellen Kritik laut, wo es um standardisierte Kundenanfragen geht, denn diese gibt es nun mal nicht immer in der Praxis. Solvemate reagiert mit der Weiterentwicklung der Software, die nun auch über Förderprogramme gestützt wird. Die natürliche Sprachverarbeitung soll so ermöglicht werden. Zudem ist die eigene Lernkurve der Chatbots entscheidend. Wenn Betriebe ihre Chatbots regelmäßig mit neuen Informationen füttern, können diese auch den Kundenservice immer besser leisten.

In puncto Software-Architektur auf Flexibilität und Sicherheit gepolt

Es liegt mitunter an den Datenmassen, die tagtäglich durch die digitale Welt geschickt werden und die irgendwo abgespeichert werden müssen. Während der Ort, an dem die Daten aufbewahrt werden, in vielen Unternehmen strittig ist, gibt es in puncto IT-Sicherheit keine Zweifel: Sie hat oberste Priorität. Doch welche Entwicklungen tragen diesen Anforderungen Rechnung?

Abbildung 3 – Die Datenmassen, die mit der Digitalisierung einhergehen, rufen immer neue Entwicklungen auf den Plan. Es geht darum, einen Ort für die Daten zu finden und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten.

Eine offene Software-Architektur soll nicht insofern „offen“ sein, als dass sie ungeschützt ist. Stattdessen gilt es, Rechner- und Speicherlösungen sowie Cloud- und Anwendungs-Lösungen offen und flexibel miteinander zu kombinieren – um bestmöglich mit den Datenmassen klarzukommen. Die Folge sind DevOps-Prozesse, die nicht nur für die kontinuierliche Entwicklung der Software stehen, sondern auch für die Integration. Barrieren werden verringert. Arbeitsfunktionen werden miteinander verquickt.

Um eine bessere Konnektivität zu erreichen, hängen die Datenspeicherindustrie und die Entwicklungen in puncto Bandbreite untrennbar miteinander zusammen: Innovative Ansätze, um Daten zur sequentialisieren, verbessern die effiziente Nutzung von Ressourcen und optimieren die Übertragungsleistung an den Schnittstellen.

Und wie ist es um die Datensicherheit bestellt? Je mehr Daten übertragen werden, desto größer ist auch das Risiko für diese Informationen. Der Hybrid-Cloud, die auch eine gerätenahe Datenspeicherung fordert, werden alternative Daten-Shuttles folgen.

Bildquellen:

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  • Abbildung 3: pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

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