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Ratgeber IT-Technik: Die eigene IP-Adresse beim Surfen verbergen

Wer im Internet unterwegs ist hinterlässt überall Spuren. Das bedeutet mitunter, dass die eigene IP-Adresse, überall dort hinterlassen wird, wo man eine Webseite betritt und sich im virtuellen Raum bewegt. In unserem Betrag zeigen wir drei Möglichkeiten auf, wie man seine IT-Adresse beim Surfen verbergen kann.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die eigene IP-Adresse während des Surfens zu verbergen. Zum einen gibt es Softwarelösungen in Form von Apps und Clients, die auf dem Endgerät lokal installiert und genutzt werden können. Zum anderen gibt es die Option, mit einem speziellen Browser zu arbeiten, der definitiv die eigene IP-Adresse verschleiert, sodass man beim Surfen anonym bleibt und die Herkunft nicht nachverfolgt werden kann.

Drei Möglichkeiten um seine IP-Adresse zu verbergen

Folgende Möglichkeiten gibt es, seine IP-Adresse zu verbergen:

  1. Virtual Private Network (VPN): Ein VPN verschlüsselt die Internetverbindung und leitet den Datenverkehr über einen externen Server um, wodurch die eigene IP-Adresse verborgen wird.
  2. Proxy-Server: Ein Proxy-Server fungiert als Mittelsmann zwischen dem Benutzer und dem Internet. Die Anfragen des Benutzers werden an den Proxy-Server gesendet, der sie dann an das Internet weiterleitet. Die IP-Adresse des Benutzers bleibt somit verborgen.
  3. TOR (The Onion Router): TOR ist ein Netzwerk von Servern, welches den Datenverkehr über mehrere Server umleitet, um die Privatsphäre des Users zu schützen. Die IP-Adresse bleibt auch hier verborgen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass keine dieser Methoden eine 100%ige Anonymität gewährleistet. Es gibt immer noch Möglichkeiten, die IP-Adresse eines Users mithilfe IP-Spoofing, Deep Packet Inspection (DPI), Tracking-Cookies oder Browser-Fingerprinting aufzudecken.

IP-Adresse über einen VPN verbergen

Softwarelösungen wie NordVPN, Surfshark oder auch Express VPN, können genutzt werden, um die eigene IP-Adresse im Internet zu verbergen, da man über eine verschlüsselte Verbindung auf das Internet zugreift. Die Softwarelösungen müssen entweder lokal installiert werden oder z.B. über eine eigene App auf dem Mobiltelefon genutzt werden. Über die Software kann (oftmals) ein VPN-Server nach Wahl genutzt werden. Viele Anbieter stellen Server aus aller Herren Länder zur Verfügung. Man kann sich so beispielsweise verschlüsselt über einen Server in Sri Lanka mit dem Internet verbinden. Die Verbindung über den gewählten VPN-Server trägt dann dazu bei, dass man vom Betreiber einer Webseite als ein Besucher aus Sri Lanka (in dem Fall) wahrgenommen wird. So wird die die eigentliche Herkunft und IP-Adresse verborgen.

Generell bieten VPNs auch eine erhöhte Sicherheit. Dadurch, dass die IP-Adresse nicht bekannt ist, kann man schnell und einfach dafür sorgen, dass auch Hacker und Datendiebe wenig Chancen haben, aktiv zu werden und den eigenen Computer oder das eigene Handy anzugreifen. Dies ist in jedem Fall von Vorteil, wenn man sich im Internet schützen möchte und wenn man seine Daten und Spuren nicht überall sichtbar hinterlassen möchte. Wer sich für das Thema IP Adresse verschleiern im Internet interessiert, setzt ziemlich gerne auf einen guten VPN.

Wie lange dauert es, die IP-Adresse zu verbergen?

Wer die eigene IP-Adresse im Internet verbergen möchte, kann dies innerhalb von 10 bis 15 Minuten erledigen. Um dieses Ziel schnell und leicht zu erreichen muss man lediglich ein gutes VPN installieren. Die Softwarelösungen von NordVPN, Surfshark oder auch ExpressVPN können von vielen verschiedenen Betriebssystemen genutzt werden. Darunter Android, Windows sowie als auch iOS oder macOS. Die Software wird aus dem Internet heruntergeladen und dann auf dem Endgerät installiert.

Im Anschluss muss die Software gestartet werden und es es kann eine Verbindung mit einem präferierten Server hergestellt werden. Die Server werden je nach Wahl des Anbieters und dessen Angebotes auf einer digitalen Karte angezeigt und können problemlos ausgewählt werden. Sollte es bei einem Server Probleme mit der Verbindung geben ist es einfach möglich, sich für einen anderen Server und Standort zu entscheiden. Bei den meisten VPN-Services gibt es eine Testperiode von 30 Tagen, in denen kostenlos mit dem VPN gearbeitet werden kann. Sollte der Kunde mit dem Produkt nicht zufrieden sein gibt es in der Regel eine 30 Tage Geld-zurück Garantie, welche man problemlos wahrnehmen kann.

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IP-Adresse über einen Proxy-Server verbergen

Ein Proxy-Server ist ein Computer oder eine Software, die als Mittelsmann zwischen dem User und dem Internet fungiert. Anfragen von Usern werden an den Proxy-Server gesendet, der sie dann an das Internet weiterleitet. Der Proxy-Server empfängt die Antworten von Websites und leitet sie an den Benutzer zurück.

Ein Proxy-Server kann verwendet werden, um die IP-Adresse zu verbergen. Wenn ein User über einen Proxy-Server surft, wird die IP-Adresse des Proxy-Servers anstelle der eigenen IP-Adresse angezeigt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung eines Proxy-Servers keine vollständige Anonymität gewährleistet. Es gibt Möglichkeiten, die IP-Adresse eines Benutzers mithilfe von fortgeschrittenen Techniken wie IP-Spoofing, Deep Packet Inspection (DPI), Tracking-Cookies oder Browser-Fingerprinting aufzudecken. Ein Proxy-Server bietet auch keine Verschlüsselung und ist daher anfälliger für Angriffe.

Mehr Über Proxy Server:

IP-Adresse über TOR verbergen

Der sogenannte Tor Browser ist ebenfalls eine Option, mit der die eigene Privatsphäre im Internet effektiv geschützt werden kann. Bei Benutzung des TOR-Netzwerks, wird der eigenen Datenverkehr über mehrere Server (auch TOR-Knoten genannt) umgeleitet, ehe er sein Ziel erreicht. Jeder Server, der den Verkehr entgegennimmt, verschlüsselt die Daten und sendet sie weiter an den nächsten Server, bis schließlich das Ziel erreicht ist. Auf diese Weise ist es unmöglich, den Ursprung des Verkehrs oder die Identität des Nutzers zu bestimmen.

Nutzen von TOR

TOR ist ein Open-Source-Projekt und wird von vielen Freiwilligen auf der ganzen Welt unterstützt. Es gibt keine zentrale Autorität, die das TOR-Netzwerk betreibt oder kontrolliert. Stattdessen wird es von einer großen Anzahl von Nutzern genutzt, die auch als “TOR-Knoten” fungieren und dazu beitragen, dass das Netzwerk “funktioniert” und aufrecht erhalten wird.

So wird TOR von vielen verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt genutzt, die ihre Privatsphäre im Internet schützen möchten bzw. müssen. Dazu gehören zum Beispiel Journalisten, die ihre Quellen schützen möchten. Oder auch Menschen, die in Ländern leben, in denen das Internet überwacht wird. Aber Privatpersonen, die ihre Online-Aktivitäten vor Überwachung schützen möchten.

Das TOR-Netzwerk wurde ursprünglich vom US-Navy Research Laboratory entwickelt, um die Privatsphäre von Mitarbeitern im Ausland zu schützen. Im laufe der Zeit wurde TOR zu einem wichtigen Werkzeug für Whistleblower. So wird das TOR-Netzwerk dafür genutzt, um vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit weiterzugeben, ohne dass die Identität der Quelle enthüllt wird. Edward Snowden ist hier als prominentes Beispiel zu nennen. Snowden hat über das Netzwerk die Überwachungspraktiken der US-Regierung an die Presse weitergeben und konnte so über einen langen Zeitraum seine Identität schützen.

Der Nachteil am TOR-Netzwerk ist die Geschwindigkeit, denn oftmals bewegt man sich nur sehr langsam im Internet.

Ein großer Vorteil, den man beim Tor Browser hat besteht auch darin, dass er sogar mit einem VPN kombiniert werden kann. So kann man die Vorteile kombinieren.


Bildnachweis: https://pixabay.com/de/photos/arbeit-schreibtisch-rechner-nacht-933061/ (Zugriff am 05.01.2023)

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