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Das eigene Online-Portfolio: Diese Optionen gibt es

Ob für den Karriereeinstieg oder für die Akquise als Freelancer: Ein Online-Portfolio ist die beste Möglichkeit, deine Dienstleistungen oder Produkte zu präsentieren. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, von der eigenen Homepage über Einträge auf Fachportalen bis hin zu speziellen Portfolioseiten, von denen der Artikel die wichtigsten vorstellt.

Foto: stock.adobe.com© simona

Was ist ein online Portfolio?

Bei einem Portfolio handelt sich um eine Art Visitenkarte also eine einzigartige Art deine Arbeit zu präsentieren. Bildlich kann man sich das ganze vorstellen wie eine Sammelmappe mit allen wichtigen Unterlagen und Arbeitsproben.

Egal, ob du Webdesigner, Grafikdesigner, Künstler, Fotograf oder Videoeditor bist, mit einem guten Online-Portfolio erreichst du mehr Menschen und erweiterst dein Netzwerk, was zu mehr Aufträgen führen kann. Die Erstellung eines Online-Portfolios erfordert jedoch oftmals ein gutes technisches Verständnis. Um die ganze Thematik etwas übersichtlicher zu gestalten, haben wir im Folgenden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Wähle die Art deines Portfolios

Dabei kann es ganz unterschiedlichen Vorhaben dienen sowohl zur Erfassung von Lehrprozessen oder zur allgemeinen Information über die Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern.

Darüber hinaus kann das Portfolio für das Kalkulieren von Finanzen eingesetzt werden. Der Begriff selbst ist also sehr weit gefasst. Deshalb ist es wichtig, zuerst genau auf die individuellen Ziele zu schauen und dann in die Vorteile einzutauchen.

  •  In einigen Fällen werden Portfolios für Bewerbungen verwendet. Das kann zum Beispiel eine Bewerbung für ein Studium sein. Bei kreativen Tätigkeiten ist eine Bewerbung mit vorliegendem Portfolio von Vorteil.
  • Wer damit seinen Lernfortschritt dokumentiert, kann damit seine erworbenen Kompetenzen festhalten.
  • Für Bewerbungen in spezialisierten Agenturen und Unternehmen ist es wünschenswert, alle relevanten Arbeiten und Tätigkeiten zusammen mit Lebenslauf und Zielen kompakt festzuhalten und zu präsentieren.

Das waren nur einige der relevanten Einsatzmöglichkeiten für das Portfolio. Doch welche Vorteile hat das Arbeiten damit?

  • Remote, um auf die Inhalte zuzugreifen
  • Fachübergreifendes Arbeiten
  • Jeder im Team kann zeitgleich daran arbeiten
  • Visuelle Unterstützung durch Bilder, Grafiken und Videos
  • Das Teilen von Inhalten vereinfachen

Die Vorteile der Arbeitsweisen sprechen für sich. Jeder im Team kann Änderungen an der Homepage vornehmen und Inhalte veröffentlichen. So kann das Portfolio stets aktualisiert werden und Kunden oder Unternehmer können sich einen umfassenden Überblick verschaffen.

Zusätzlich zu den angesprochenen Einsatzmöglichkeiten kann man zwischen Offline- und Online-Portfolios unterscheiden. Heutzutage erstellen die meisten Menschen ein Online-Portfolio, damit von überall an dem Projekt gearbeitet werden kann.

Wenn du jedoch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, ist ein Offline-Portfolio eine großartige Gelegenheit, deine Arbeit physisch zu präsentieren und kommentieren.

Lass dich inspirieren

Bevor du ein Online-Portfolio erstellst, kannst du dich von bestehenden Websites inspirieren lassen. Dies gilt insbesondere für Arbeiten in der eigenen Branche und Nische. Nimm dabei wahr, wie die anderen Werke auf dich wirken. Welche Stimmung vermitteln sie dir? Was gefällt dir besonders gut und wo besteht Bedarf zur Verbesserung?

Diese visuelle Recherche hilft dir, den Markt zu analysieren und deine Arbeit besser zu positionieren. Versetzte dich dabei in die Lage deines Kunden. Was würde dich persönlich sehr ansprechen?

Dabei gibt es ein paar Punkte, auf die man ein besonderes Augenmerk legen kann und die du in dein Portfolio integrieren kannst:

  • Titelblatt enthält eindeutige Thema und Schwerpunkt
  • Fähigkeiten, Ziele, Erfahrungen und Beispiele können zusammengefast werden
  • Textproben, Designs, Videos und Fotos gehören auf jeden Fall rein
  • Wissenschaftliche Qualifikationen, Auszeichnungen und Ehrungen
  • Nachweise immer als Kopie anfügen
  • Qualität vor der Quantität
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Der kreative Teil kann beginnen

Sobald du deine Ziele definiert hast, kannst du mit der Erstellung beginnen. In den meisten Fällen wird für das Online-Portfolio eine eigene Homepage erstellt. Hierfür wird gerade Anfängern ein Anbieter empfohlen, der eine Vielzahl an schönen Vorlagen anbietet, die du verwenden kannst.

Wenn du deine eigene Arbeit gestalten möchtest, erfordert dies vor allem am Anfang viel Fachwissen. Die Vorlage bietet relevante Lösungen und hilft beim Einstieg in das Thema. Die meisten Elemente können dabei immer wieder geändert und angepasst werden. Wenn du diese Arbeit lieber professionellen Webdesignern überlassen möchtest, kannst du dir eine Homepage erstellen lassen.

Unabhängig davon, ob du deine Homepage selbst gestalten möchtest oder lieber eine in Auftrag gibst, die Kenntnis über beliebte Begriffe ist wichtig und interessant, um dein Projekt umzusetzen. Zunächst einmal ist es gut, wenn man sich die vielfältigen Möglichkeiten der Website genau anschaut. Folgende Fragen kannst du dir dabei stellen:

  • Willst du deine Arbeiten in einer Galerie auf der Startseite zeigen?
  • Findest du es besser, wenn deine Arbeiten hintereinander in einem Onepager angezeigt werden?

Eine Single-Page, oder One-Page genannt, ist eine Website, bei der der Inhalt auf einer langen Seite angezeigt wird. Einzelne Teile werden durch Scrollen navigiert. Die Anker in einem Menü verweisen auf separate Abschnitte und nicht wie bei anderen Homepages auf eigens erstellte Unterseiten.

Landingpage

Eine Landingpage oder Zielseite, selten bezeichnet als eine Marketingseite, ist eine speziell gestaltete Homepage, die nach dem Klicken auf eine Anzeige oder nach der Eingabe in eine Suchmaschine erscheint.

Es ist das Erste, was deine Besucher sehen, also kannst du dieses Erlebnis einprägsam und unverwechselbar machen und sicherstellen, dass sie deine Persönlichkeit widerspiegelt. Hierbei ist es sinnvoll dein Logo und eine Navigationsleiste mit einzubringen.

Deine Arbeit

An dieser Stelle ist viel Sorgfalt geboten, denn an diesem Punkt wird deine Arbeit präsentiert. Die Werke, die du auswählst, repräsentieren dich und deine Fähigkeiten. Besucher sollen sofort sehen, welche Arten von Projekten du vorziehst und welche Qualität du anbietest.

Es wird empfohlen, dass die Bilder eine sehr hohe Auflösung haben. Ebenfalls empfehlenswert ist es, dass deine Werke einen ähnlichen Stil aufweisen. Wenn deine Arbeiten sehr unterschiedlich sind, lohnt es sich, den sogenannten „roten Faden“ zu beachten. Beispielsweise können Bilder mit gemeinsamen Elementen nebeneinander platziert werden.

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Testimonials

Testimonials bedeutet auf Deutsch „Empfehlung“. Dieser Begriff wird in der Werbung verwendet, wenn Aussagen von Kunden verwendet werden, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben. Der Einsatz von Testimonials dient dazu, die Glaubwürdigkeit der Marketingbotschaft zu erhöhen.

In diesem Fall darf deine Arbeit natürlich für sich sprechen und überzeugen. Es bietet sich deswegen an deine Kunden zu ermutigen ihre Erfahrungsberichte in Textform zu teilen. Diese können in deinem sorgfältig ausgewählten Portfolio erscheinen. Subtil und gut verwendet, repräsentieren sie deine Arbeit und Marke.

Call to Action

Im Marketing wird eine Handlungsaufforderung als Call-to-Action (CTA) bezeichnet. Beispielsweise könnte ein Call-to-Action in einem Fernsehwerbespot den Zuschauer auffordern, eine Probefahrt bei einem örtlichen Autohändler zu vereinbaren.

Ob ein Call-to-Action in deinem Portfolio sinnvoll ist oder nicht, ist eine Einzelfallentscheidung. Schließlich ist der Hauptzweck deines Portfolios die Repräsentation, und Handlungsaufforderungen können in diesem Fall unangemessen sein. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist, kann deswegen nur der Einzelfall zeigen.

Kontakt

Ein CTA ist möglicherweise nicht das richtige für dich, aber dafür kannst du ein Kontaktformular einrichten. Schließlich sollen dich die Kunden und Kollegen erreichen können. Die Kontaktfunktion deines Portfolios kann aus einer einfachen Seite bestehen. Diese kann über ein Baukastensystem oder ein Formular wie bei Typo3 hinzugefügt werden. Deine Besucher können dadurch ihre Anfrage direkt per E-Mail an dich versenden. Du kannst ebenfalls deine berufliche E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Social-Media-Kanäle angeben. Wie auch immer du es umsetzen möchtest, es sollte sichergestellt sein, dass deine Kontaktinformationen für Besucher leicht zu finden sind.

Fazit:

Wichtig ist, dass du dir überlegst, wie viele Arbeiten du präsentieren möchtest. Viele Leute laden ihr gesamtes Repertoire in ihr Online-Portfolio hoch. Das ist keine so gute Idee, es sei denn, du stehst am Anfang deiner Karriere.

Bei einem Portfolio dreht sich alles um die besten Werke. Deine Kunden möchten Vertrauen zu dir und deinen Dienstleistungen aufbauen. Aus diesem Grund ist es wichtig mit der Homepage zu überzeugen. Wähle Qualität statt Quantität und stelle sicher, dass alles in deinem Online-Portfolio konsistent und relevant ist; ein einheitliches Motiv strahlt dabei Professionalität aus.

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